1. Das Rindfleisch sanft garen
Gib das Rindfleisch zusammen mit der grob geschnittenen Karotte, den Zwiebeln und dem Sellerie in einen großen Topf. Bedecke alles vollständig mit Wasser. Lass das Fleisch bei niedriger Hitze sanft köcheln, bis es wunderbar zart ist und sich leicht mit einer Gabel zerteilen lässt. Nimm das Fleisch aus dem Sud und lass es vollständig auskühlen.
Nachhaltigkeits-Tipp: Gieße den Fleischsud nicht weg! Er ist stark aromatisch und eignet sich hervorragend als kräftige Basis für Suppen oder Eintöpfe.
2. Den Rindfleischsalat anmischen
Schneide das vollständig ausgekühlte Fleisch in kleine, mundgerechte Würfel und entferne dabei die dicke Mittelsehne. Schneide einen Kopf des Pak Choi sowie die frische Chili in feine Streifen und hacke den Koriander. Vermenge das Fleisch nun mit der Sojasauce, der Sweet-Chili-Sauce, dem Limettensaft samt etwas Abrieb, den gerösteten Erdnüssen, Chili, Pak Choi und Koriander. Schmecke den Salat intensiv süß-sauer-pikant ab und stelle ihn kurz beiseite, damit er durchziehen kann.
3. Den Backteig anrühren & Pak Choi frittieren
Verrühre das Mehl, die Speisestärke, das Backpulver und das kalte Wasser in einer Schüssel zu einem glatten, klümpchenfreien Teig. Viertle die restlichen zwei Köpfe Pak Choi. Wende die Viertel zuerst in etwas extra Mehl und ziehe sie anschließend großzügig durch den Backteig. Erhitze reichlich Öl in einem Topf oder einer Fritteuse auf etwa 170 °C und backe den Pak Choi portionsweise aus, bis er goldgelb und knusprig ist. Auf Küchenpapier abtropfen lassen und leicht salzen.
Achtung: Da Pak Choi viel Feuchtigkeit enthält, besteht beim Einlegen in das heiße Fett erhöhte Spritzgefahr!
4. Anrichten
Richte den marinierten Rindfleischsalat dekorativ auf den Tellern an. Setze den frisch frittierten, heißen und knusprigen Pak Choi darauf ab. Garniere das Ganze nach Wunsch mit zusätzlichem Koriander, frischen Chiliringen und gehackten Erdnüssen.

Unsere Weinempfehlungen
Asiatische Gerichte mit diesem komplexen Profil verlangen nach aromatischen Weinen mit Frische, die der Schärfe die Stirn bieten können. Hier passt die Rebsorte Gelber Muskateller in verschiedenen Facetten perfekt:
Der Frische-Kick: Gelber Muskateller, trocken Duftig, lebendig und sehr aromatisch. Die typischen Muskateller-Noten greifen die frischen Kräuter, den Koriander und den Limettenabrieb des Gerichts genial auf.
Der Aperitif-Partner: Gelber Muskateller Secco Solltest du den Salat als Vorspeise servieren, ist der Secco die perfekte Wahl. Seine feine Perlage sorgt für einen erfrischenden Auftakt, kitzelt die Aromen wach und macht sofort Lust auf den nächsten Bissen.